Tel: +49 341 462 68 69 Mo-So 6-23 Uhr

Erbfolge

Unsere Rechtsanwälte sind Fachanwälte und Spezialisten im Erbrecht. Wir beraten und vertreten seit über 15 Jahren Mandanten bei der Erstellung von Testementen und der Prüfung erbrechtlicher Ansprüche.

Unser Leistungsangebot

Prüfung der gesetzlichen Erbfolge
Ermittlung des Pflichtteils
Erörterung von Gestaltungsmöglichkeiten
Firmennachfolge
Erbfolge bei Eheleuten
Enterbung
Beantragung von Erbscheinen
Miterbengemeinschaft

Ihre Vorteile

Erstberatung ab 30 €

Erstberatungsgebühren zwischen 30,00 € und 190,00 € zzgl. MwSt - Erfragen Sie die Beratungsgebühren bitte bei der Terminsvereinbarung.
Telefonische Erreichbarkeit von 6 bis 23 Uhr.

Stundungsmöglichkeiten

Sprechen Sie uns auf Möglichkeiten zur Stundung der Gebühren bis zur Zahlung der Erbschaft bzw. des Pflichtteils an.

Prozesskostenhilfe

Wir erörtern mit Ihnen auch die Möglichkeiten von Prozesskostenhilfe und stellen für Sie alle erforderlichen Anträge.

Rechtsschutzversicherung

Wir erledigen die gesamte Korrespondenz mit Ihrer Rechtsschutzversicherung.

Ablauf der Kontaktaufnahme

Ihr Anruf (immer kostenlos)

Sie kontaktieren uns telefonisch oder fragen Ihren Wunschtermin per Email oder über unser Webformular nach. Wir melden uns dann umgehend bei Ihnen zurück. Sie erreichen uns telefonisch von Montag bis Sonntag von 6 bis 23 Uhr.

Vereinbarung eines Termins.

Sie vereinbaren mit unserem Sekretariat einen Erstberatungstermin zur Besprechung mit Ihrem Rechtsanwalt. Wir richten uns hierbei ganz nach Ihren terminlichen Bedürfnissen. Im Regelfall können wir Ihnen bereits einen Beratungstermin innerhalb der nächsten 48 Stunden garantieren – in eiligen Angelegenheiten auch innerhalb von 24 Stunden oder noch am gleichen Tag. Wichtige Fragen können im Eilfall bereits in diesem Telefonat kostenlos vorab geklärt werden.

Erstberatung (ab 30,- €)

Das eigentliche Erstberatungsgespräch findet in der Rechtsanwaltskanzlei mit einem spezialisierten Rechtsanwalt (Fachanwalt) statt. Die Dauer des Beratungsgesprächs beträgt erfahrungsgemäß ca. eine Stunde. Je nach Komplexität des Falles kann die Beratungsdauer jedoch auch variieren. Auf speziellen Wunsch kann die Erstberatung auch telefonisch durchgeführt werden. Es entstehen keine versteckten Mehrkosten.

Die Erstberatung in den Rechtsgebieten Scheidung und Kündigungsschutz kostet lediglich 30,- €. In allen anderen Rechtsgebieten kostet die Erstberatung maximal 190,- €. Die genaue Höhe der sonstigen Beratungsgebühren oder auch anderweitigen Kosten können Sie gern jederzeit bei uns kostenlos erfragen.

Weiterer Ablauf

Sofern dies ausdrücklich von Ihnen gewünscht wird, können Sie uns auch zur weiteren Bearbeitung Ihres Falles beauftragen. Hierzu ist jedoch eine gesonderte und spezielle Vereinbarung notwendig, sodass Sie nicht mit überraschenden Kosten rechnen müssen. Falls nur eine Erstberatung durchgeführt wurde, erhalten Sie von uns im Anschluss der Beratung eine Beratungsrechnung per Email – eine Barzahlung ist nicht erforderlich.

Aktuelle Urteile zum Erbrecht aus unserem Ratgeberbereich

In einem Erbvertrag setzte eine Frau ihre Tochter als Vorerbin und deren Sohn und für den Fall, dass die Tochter weitere leibliche Kinder bekommt, sämtliche Kinder zu gleichen Teilen zu Nacherben ein. Als die Mutter im Alter von 89 Jahren verstarb, war ihre Tochter bereits 59 Jahre alt. Sie beantragte beim zuständigen Grundbuchamt die Umschreibung eines zum Nachlass gehörenden Grundstücks auf sie als Eigentümerin und zwar ohne Nacherbenvermerk. Dabei versicherte sie, abgesehen von ihrem Sohn, Mehr lesen

Ist der Inhalt eines privatschriftlichen Testaments nicht vollständig lesbar, sodass der Inhalt des vom Erblasser Erklärten nicht feststeht, liegt keine formwirksam verfasste letztwillige Verfügung vor. In dem vom Oberlandesgericht Schleswig entschiedenen Fall konnten Passagen des handschriftlichen Testaments trotz Hinzuziehung eines Grafologen nicht eindeutig entziffert werden. Der vermeintlich fehlende Inhalt kann dann auch nicht durch außerhalb der Urkunde liegende Umstände, wie etwa Zeugenaussagen zum Inhalt des Schriftstücks, ersetzt werden. Beschluss des OLG Schleswig vom 16.07.2015 3 Wx Mehr lesen

Nach § 1933 Satz 1 BGB ist das Erbrecht des überlebenden Ehegatten ausgeschlossen, wenn zur Zeit des Todes des Erblassers die Voraussetzungen für die Scheidung der Ehe gegeben waren und der Erblasser die Scheidung beantragt oder ihr zugestimmt hat. Eine erst nach Eintritt des Erbfalls erklärte Rücknahme des Ehescheidungsantrags ändert nichts mehr am zuvor bereits kraft Gesetzes eingetretenen Ausschluss des Erbrechts. Dies hat das Oberlandesgericht Naumburg anlässlich folgenden Falles entschieden: Eine Ehefrau hatte nach siebenjähriger Trennung Mehr lesen

Nach § 2314 BGB ist der Erbe verpflichtet, einem Pflichtteilsberechtigten Auskunft über den gesamten Nachlass zu erteilen. Umgekehrt steht jedoch dem Erben kein Auskunftsanspruch gegenüber einem Pflichtteilsberechtigten über etwaige Zuwendungen des Erblassers zu dessen Lebzeiten zu. Derartige Angaben werden vom Erben insbesondere nicht für die Erstellung eines Nachlassverzeichnisses benötigt. Etwas anderes gilt jedoch dann, wenn der Pflichtteilsberechtigte einen Pflichtteilsergänzungsanspruch gegenüber dem Erben geltend macht. Nach § 2325 BGB kann ein Pflichtteilsberechtigter als Ergänzung seines Pflichtteilsanspruchs die Mehr lesen

Das Oberlandesgericht Schleswig hatte sich mit der Auslegung eines sogenannten Berliner Testaments von Eheleuten zu befassen, in dem sich diese gegenseitig zu Alleinerben eingesetzt und anschließend - im Text vor der nachfolgenden Schlusserbeneinsetzung der gemeinsamen Kinder - bestimmt hatten, dass der Längstlebende "über den beiderseitigen Nachlass frei verfügen könne". Bei dem Fall kam es entscheidend auf die Frage an, ob diese Formulierung den Längstlebenden auch zur Abänderung der Schlusserbeneinsetzung berechtigt. Das Gericht verneinte dies mit der Mehr lesen

Haben der Erblasser und sein Ehegatte für den Fall der Scheidung eine Unterhaltsvereinbarung geschlossen, in der ein unbefristeter Anspruch auf nachehelichen Unterhalt (Altersunterhalt) zugunsten der Ehefrau vereinbart wurde, so geht mit dem Tod des Verpflichteten die Unterhaltspflicht auf den Erben als Nachlassverbindlichkeit über. Die Haftung des Erben ist jedoch auf den Betrag beschränkt, der dem Pflichtteil entspricht, welcher dem Unterhaltsberechtigten zustände, wenn die Ehe nicht geschieden worden wäre (§ 1586 b BGB). Urteil des OLG Koblenz Mehr lesen